Tipps für dein Sportleben? Hier bist du richtig!

Hier findest du die besten Beiträge des Sportslife-Magazins!

Im Mittelpunkt der Sportslife stehen begeisternde Sporterlebnisse, Infos, Trends – und alles, was du als ambitionierter Freizeitsportler dafür brauchst. Wir präsentieren dir hier immer die aktuellsten Themen und Beiträge zu den Rubriken

So bleibst du immer auf dem Laufenden über die neusten Tipps und Trends für ein effektives und abwechslungsreiches Sportlerleben!

 

 

 

// LIFE & STYLE

"DER ZAHN DER ZEIT"

WAS TUN, WENN DIE FUNKTIONS-JACKE SICH SCHON BEIM KLEINSTEN NIESELREGEN KLAMM ANFÜHLT?

BEI SCHMUDDELWETTER DRINNEN BLEIBEN? KOMMT NICHT IN FRAGE! WENN DIE FUNKTIONSKLEIDUNG NICHT MEHR WASSERABWEISEND IST, MUSS MAN NICHT GLEICH DEN KOPF IN DEN SAND STECKEN. BESSER IST, MAN LÄSST ES ERST GAR NICHT SO WEIT KOMMEN UND WÄSCHT UND IMPRÄGNIERT SEINE OUTDOORKLEIDUNG REGELMÄSSIG. DENN SELBST WASSERDICHTE MATERIALIEN AN SCHUHEN WIE GORE-TEX, TEXAPORE ODER DERMIZAX KÖNNEN VERSAGEN, WENN MONATELANG DER SCHMUTZ AN IHNEN KLEBT.

In der Pflegeanleitung, die viele gerne abschneiden, stehen wichtige Hinweise. An diese hält man sich am besten, da sonst die Haltbarkeit der Kleidung beeinträchtigt ist.

Generell sollte man Funktionskleidung wie etwa Jacken nur so oft wie nötig und so selten wie möglich waschen. Das gilt nicht für Wandersocken oder Funktionsunterwäsche, die kann man nach einer Trekkingtour bedenkenlos in die Trommel werfen. Gerade bei Outdoor-Kleidung darf man bei der Temperaturangabe im Wannensymbol des Etiketts keine Ausnahmen machen, damit die schützende Membran nicht zerstört wird. Um die Lebensdauer der Imprägnierung zu verlängern, gibt es spezielle Waschmittel wie beispielsweise Pro Wash von Fibertec, Multi Wash von McKINLEY oder Tech Wash von Nikwax. Sie eigenen sich prima für Softshell-Bekleidung und andere wasserdichte, atmungsaktive Membranen.

Damit nach dem Waschen auch wirklich alle Waschmittelreste beseitigt werden, kann man zur Sicherheit einen Extraspülgang einplanen. Schließlich wollen wir für unseren nächsten Schlechtwetterausflug eine Jacke, bei der das Wasser bis zum letzten Tropfen abperlt.

Schon gewusst? Der Schleudergang tut Funktionsjacken und -hosen gar nicht gut. Softshells kann man hingegen meist kurz mit 600 Umdrehungen anschleudern. Nach dem Waschen die Bekleidung einfach in der Dusche aufhängen. Ist sie dann nicht mehr tropfnass, für eine Stunde mit „Schontrocknen“ in den Trockner packen, denn Wärme verstärkt den Imprägnierungseffekt.

Natürlich nur, wenn das Etikett es nicht verbietet.


Quelle: Sportlife AUSGABE: 12/01 2016/2017 // Text: Tessa Renz


 

 

 

 

// GESUNDHEIT & ERNÄHRUNG

"ALLES SO SCHÖN BUNT"

ROT, GELB, GRÜN, BLAU – FARBEN UMGEBEN UNS ÜBERALL. UND DOCH IST VIELEN NICHT BEWUSST, WIE STARK SIE UNS BEEINFLUSSEN. RICHTIG EINGESETZT KÖNNEN SIE SOGAR GLÜCKLICH MACHEN!

FARBEN LÖSEN BEI UNS ASSOZIATIONEN AUS. ENTSPRECHEND VIELFÄLTIG SIND DIE BEMÜHUNGEN – VON DER WERBUNG BIS ZUR FARBTHERAPIE –, SICH DIESE ASSOZIATIONEN ZUNUTZE ZU MACHEN. WOHLBEFINDEN, GENUSS, FREUDE ... ALL DIESE STIMMUNGEN LASSEN SICH DURCH FARBEN BEEINFLUSSEN.
Farben sind keine Eigenschaften irgendwelcher Gegenstände, sondern sie sind Interpretationen des Gehirns und der Tatsache geschuldet, ob langwelliges oder kurzwelliges Licht auf die Netzhaut fällt. Jede Farbe besitzt eine für sie typische Wellenlänge und Energie und hat deshalb eine andere Wirkung auf unseren Körper und unsere Psyche.

 

  • ROT

Rot steht für das Feuer, die Liebe, Leidenschaft, Vitalität und Energie, aber auch für Zorn. Rot regt den Kreislauf an, den Stoffwechsel, das Immunsystem und den Appetit. Studien haben gezeigt: In einem roten Kleid wirken Frauen sexy und werden als selbstbewusst eingeschätzt. Auch im Sport strahlt rote Kleidung Dominanz aus (siehe Grafik), und die Trikotfarbe vieler Top-Fußballvereine ist Rot.

 

  • BLAU

Blau hingegen wirkt kühlend, beruhigend, vermittelt Ruhe und Vertrauen. Diese Farbe wirkt schmerzlindernd, bremst die Adrenalin-Ausschüttung, der Puls wird langsamer, Muskeln entspannen sich. Blau sorgt für Entspannung und kann als Wandfarbe bei Schlafstörungen helfen. Hellblaues Licht hilft beim Lernen, den Auslöser dafür kennt die Wissenschaft erst seit 2002.  

 

  • ORANGE UND GELB

Orange ist die Farbe der Lebensfreude und der Kreativität. Sie kann das Nervensystem stärken und ist dadurch eine Hilfe in Stresssituationen. Ein Tipp fürs Ess-/Wohnzimmer: Orange fördert die Kommunikation und Geselligkeit. Auch Gelb macht gesellig und hebt die Laune. Die Farbe der Sonne steht für Optimismus und Freude. Warum beim nächsten Workout also nicht mal auf ein gelbes Top setzen?

 

  • WEISS

Weiß ist Symbol der Klarheit, Reinheit, Unschuld und Eleganz. Es hellt Räume auf und belebt. Im Sport ist Weiß die Farbe des Tennis (auch wenn nur noch in Wimbledon die Regel gilt, dass 90 Prozent der Spielkleidung weiß sein müssen). In Krankenhäusern stellte man schon vor vielen Jahren fest: Weiß wirkt nicht nur rein, sondern auch ermüdend, denn es blendet. Deshalb wurde es im OP durch blaugrüne Stoffe ersetzt.

 

  • GRÜN

Grün kann helfen, die Konzentration und das Denken zu aktivieren. Es ist die Farbe der Natur, die beruhigt und harmonisiert. Es sorgt auch in Räumen für Sicherheit und Kreativität. Andererseits ist intensives Grün eine Warnfarbe, zeigt Giftiges an.  Wir erinnern uns: Bei den Olympischen Spielen in Rio war das  unappetitlich eingefärbte Wasser des Sprungbeckens in aller Munde.

 


Quelle: Sportslife Ausgabe 12/01 2016/2017  //  Text: Christina Schaffrath


 

 

 

 

// REISEN & ENTDECKEN

"PARTYSLAVA"

Bratislava

WÄHREND WESTEUROPÄISCHE METROPOLEN TIEF IN DEN GELDBEUTEL GREIFEN LASSEN, SIND DIE PREISE FÜR UNTERKÜNFTE UND PARTYLOCATIONS IN BRATISLAVA EIN ECHTES SCHNÄPPCHEN. WIR GEBEN TIPPS, DAMIT IHR BEI EINEM BESUCH DER STADT AN DER DONAU WEDER KULTUR NOCH DAS REGE NACHTLEBEN VERPASST.


MIT ÜBER 400.000 EINWOHNERN IST BRATISLAVA DIE GRÖSSTE STADT DER SLOWAKEI. SIE LIEGT AM DREILÄNDERECK MIT ÖSTERREICH UND UNGARN, NUR 65 KILOMETER ENTFERNT VON WIEN, DER HAUPTSTADT ÖSTERREICHS. FÜR STÄDTEREISENDE IST DIE METROPOLE MIT DEN VIELEN SCHÖNEN GRAFFITI DER NEUE STERN AM PARTYHIMMEL. DIE LEUTE DORT SIND JUNG, WELTOFFEN, LAUT UND NICHT SO FORMELL.

 

  • Wohin als Erstes?

Ob zu Fuß mit einer „Free Walking Tour“ oder einfach per Bummelzug inklusive Sightseeing-Tonbandansagen: Bratislavas Altstadt mit ihren barocken Palästen, dem Martinsdom, dem Alten Rathaus und dem Michaeler Tor lässt sich in kurzer Zeit erkunden. Auch das Gelände der Burg Bratislava erreicht man nach einem kleinen Aufstieg direkt von der Innenstadt aus. Der Eintritt ist frei, nur das Museum kostet ein paar Euro. Wem diese Anlage nicht reicht: Etwa 15 Busminuten weiter thronen die Überreste der Burg Devín, von welcher man einen romantischen Ausblick über die beiden Flüsse March und Donau sowie in die Slowakei und nach Österreich genießen kann.

 

  • Wohin zum Sporteln?

Das Fitfactory-Areal ist das größte Fitnessstudio der Slowakei und beinhaltet neben Sauna, Schwimmbecken und Whirlpool einen  Indoor-Golfplatz inklusive Trainer sowie einen Spielplatz für Kinder. Prima inlineskaten, spazierengehen oder mountainbiken kann man am Donauufer. Ein beliebter Treffunkt ist dort die Alte Brücke. Weiter südlich des Flusses befindet sich das Wildwasserareal  
ˇCunovo, das vor allem im Sommer beste Bedingungen für Wasserski, Wasserscooter und Kanu- oder Kajaksport bietet. Empfehlenswert für Naturfans ist auch der Berg Kamzík (440 m), der mit einer Sommerbobbahn und einem Kletterpark punktet. Hinauf geht’s  bequem per Seilbahn. Im Winter ziehen dort Skilangläufer und Rodler ihre Spuren in den  Schnee, und auf der Westseite des Berges tummeln sich auf den zugefrorenen Teichen Eisläufer. Eishockey ist übrigens mit die beliebteste Sportart der Slowaken.

 

  • Wohin zum Mittagessen?

Wer europäische Gourmetküche bevorzugt, wird im schicken „Camouflage“ glücklich. Der Restaurantname nimmt Bezug auf die Camouflage-Serie von Popart-Künstler Andy Warhol. Einige seiner Originale schmücken das sonst ganz in Weiß gehaltene, elegante Interieur. Die beste Aussicht gibt’s vom 85 Meter hohen „Ufo“ auf der Nový-most-Brücke, wahlweise mit 7- oder 3-Gänge-Menü oder nur mit ein paar Cocktails. Deftige Hausmannskost à la Wildgulasch mit Spätzle wird hingegen im Restaurant „Pressburg“ serviert – touristenfreundlich, mit deutscher Karte, in gemütlichem Ambiente. Nur Lust auf einen Kaffee? Dann ist das zweistöckige „Cafe Maximilian“ oder das moderne „Greentree Caffé“ empfehlenswert.

 

  • Wohin zum Shoppen?

Das Einkaufszentrum Aupark ist das größte der Stadt und überrascht mit einigen Shops, die man selbst in Wien nicht findet. Aus der Altstadt wurden die multinationalen Modeketten wie Zara und H&M eher verdrängt, dafür findet man Shops wie den „Fresh Design“ in der Kunstakademie mit originellem Kunsthandwerk von Jungdesignern und Studenten. Auch schön: die Central Passage, ein edel renoviertes Einkaufszentrum im Jugendstil mit gläsernem Dach. Ausgefallene Geschenke findet man im „Crazy Design Shop“. Im „TenSenses“ indes bekommt man neben Fair-Trade-Nahrungsmitteln auch Kleider – etwas versteckt im Hinterraum. Außergewöhnlicher Service wartet in einem mittelalterlichen Kellergewölbe, dem „Cheesy“: Hier wird der holländische Käse erstmal ausgiebig gekostet, bevor man sich festlegt.

 

  • Wohin zum Feiern?

Ein Traum: Nachts ist das historische Zentrum großzügig beleuchtet. Am Donauufer entlang reihen sich eine Menge Bars und Restaurants aneinander. So ist auch am Magio-Strand während der Sommermonate einiges los. Einheimische treffen sich gerne im Kulturzentrum KC Dunaj. Hier finden Konzerte, Partys und einmal in der Woche ein Kinoabend mit Kultfilmen statt. Die Dunaj-Bar lockt mit Dachterrasse und alternativem Ambiente. Tanzwütige zieht es in die Buddha Bar und zum späteren Absacker in das Schwesterlokal „Nu Spirit“. Am Fuße des Burghügels wartet auf Underground- und Electro-Music-Fans der „Subclub“, ein umfunktionierter Bunker aus dem Zweiten Weltkrieg.

 

  • Wohin zum Schlafen?

Von der Dachterrasse des luxuriösen „Boutique-Hotel Mama’s“ (inklusive Schwimmbad, Sauna und Fitnesscenter) hat man eine super Aussicht über die halbe Stadt. Die Altstadt ist zu Fuß nur 15 Minuten entfernt. Auch originell: das „Designhotel 21“, bei dessen Zimmern man wählen kann zwischen schwarzer Neo-Barock-, Popart-, Natur- oder Camouflage-Optik. Am besten vorher zeigen lassen!


Quelle: Sportlife AUSGABE: 12/01 2016/2017 // Text: Tessa Renz


 

 

 

// SPORT & FITNESS

"SCHULFACH-WINTERSPORT"

RAUS MIT EUCH! AB AUF DIE SKI UND AB IN DEN SCHNEE!“ MIT DIESEM APPELL WENDEN SICH DER DEUTSCHE SKIVERBAND, DER DEUTSCHE SKILEHRERVERBAND UND SNOWBOARD GERMANY AN ALLE SCHULEN. GEMEINSAM WOLLEN SIE DIE WINTERSPORTWOCHE WIEDERBELEBEN.

WINTERSPORT AN SCHULEN – FRÜHER GEHÖRTE DER WIE SELBSTVERSTÄNDLICH DAZU. DOCH BEOBACHTEN DER DEUTSCHE SKIVERBAND (DSV), DER DEUTSCHE SKILEHRERVERBAND (DSLV) UND SNOWBOARD GERMANY MIT SORGE, WIE DAS ANGEBOT SEIT JAHREN ABNIMMT. DAGEGEN WOLLEN SIE ETWAS UNTERNEHMEN, DENN SCHLIESSLICH VERBRINGEN KINDER UND JUGENDLICHE EINEN GROSSTEIL IHRER ZEIT IN DER SCHULE UND MIT IHREN LEHRERN. WER ALSO EIGNET SICH BESSER, UM IHNEN DIE NATUR UND DIE BEWEGUNG IM FREIEN ZU VERMITTELN UND IHNEN ZUGLEICH UNVERGESSLICHE ERLEBNISSE UND NEUE MOTIVATION FÜR DEN UNTERRICHT ZU SCHENKEN?


Wichtige Hilfe für die Organisatoren
Ski-Star Felix Neureuther hat selbst beobachtet, wie Aktivität Kinder positiv beeinflusst. „Heute haben Kinder durch Smartphone und Spielkonsole viele Möglichkeiten, sich zu beschäftigen. Aber das Ganze passiert nicht körperlich. Wir müssen den Kindern wieder die Freude an der Bewegung vermitteln. Aus eigener Erfahrung weiß ich sehr gut, wie sehr Ski und Schnee sie motivieren und auf vernünftige Gedanken bringen.“

Genau dafür setzen sich die drei Verbände ein. Im Rahmen von „Dein Winter. Dein Sport.“ haben sie die Internetplattform www.Winter-sportSCHULE.de auf den Weg gebracht. Sie ist seit 1. Dezember online und soll als Impulsgeber und Unterstützer fungieren, denn allzu oft scheitern außerschulische Veranstaltungen im Schnee an Planung und Organisation. „Mit WintersportSCHULE wollen wir Lehrern, Eltern und Schülern bei der Umsetzung von Wintersportaktivitäten in ihrer Schule helfen“, sagt Projektleiter Prof. Ralf Roth von der Deutschen Sporthoch-schule (DSHS) in Köln.

Hinter der Plattform steht ein Expertenteam aus der Praxis. Acht Monate lang entwickelten Mitarbeiter der DSHS Köln, von DSV, DSLV und Snowboardverband sowie Vertreter der Stiftung Sicherheit im Skisport (SIS), der TU München, der Universität Stuttgart und der Ruhr-Universität Bochum den Internetauftritt. Lehrer finden darauf u. a. Lehrmaterial und Übungen, Tipps zur Ausrüstung, zur Material-beschaffung und zu Ausflugszielen, zudem Informationen zu rechtlichen Fragen und Sicherheitsmaßnahmen. „Damit bietet die Internetplattform eine einzigartige und deutschlandweit einheitliche Sammlung zum Thema Wintersport in der Schule“, sagt Roth. Und das Angebot kommt an: Im November haben über 30 Lehrer das Portal vorab getestet.Sie waren begeistert.

Getragen und finanziert wird WintersportSCHULE von der Stiftung Sicherheit im Skisport (SIS) unter Beteiligung der Initiative „Dein Winter. Dein Sport.“ „Die Vielfalt des Wintersports ist ideal, um Kindern und Jugendlichen den Spaß an der Bewegung zu vermitteln“, sagt Dr. Volker Himmelseher, Vorsitzender des SIS-Vorstands. „Durch das Naturerlebnis schafft Wintersport zudem ein Bewusstsein für Umwelt, Natur und die Bedeutung natürlicher Ressourcen. Das ist heute wichtiger denn je.“


Quelle: Sportlife AUSGABE: 12/01 2016/2017 // Text: Alexander Schwer

Internetplattform www.Winter-sportSCHULE.de